Windmühle. Warum Anpassung im Erwachsenenalter bleibt: Wie neurodivergente Erwachsene maskieren, warum High Functioning oft unsichtbar erschöpft und was dahinter steckt

Neurodivergenz und Anpassung im Erwachsenenalter verstehen – Funktionieren: Ein Kampf gegen Windmühlen?

Anpassung im Erwachsenenalter: Warum sie bleibt, auch wenn niemand mehr hinschaut Allein und trotzdem in einer Rolle Du bist allein in deiner Wohnung. Niemand beobachtet dich, niemand bewertet dich, und dennoch merkst du vielleicht, dass du dich nicht einfach völlig fallen lässt. Deine Gedanken formst du zu Ende, als würdest du sie jemandem erklären, und manchmal führst du sogar ganze Gespräche im Kopf. Dabei passt du Tonfall, Haltung oder Reaktionen an, obwohl es gerade keinen äußeren Anlass dafür gibt. Vielleicht kennst du dieses Gefühl, vielleicht zeigt es sich bei dir ganz anders. Es geht hier nicht darum, eine allgemeingültige Erfahrung zu beschreiben, sondern mögliche Muster sichtbar zu machen. Viele neurodivergente… Read More

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Aus der Unsichtbarkeit heraustreten

Viele neurodivergente Menschen kämpfen damit, nicht gesehen zu werden. Oft, weil Neurodivergenz gesellschaftlich noch kein positives Bild genießt. Oder weil man nicht jedes Mal erklären will, warum man anders reagiert. Unsichtbar – oder übersehen? Neurodivergenz kann sich ganz unterschiedlich zeigen und oft auf eine Weise, die falsch interpretiert wird. Die typischen Vorurteile (Autisten könnten keinen Augenkontakt halten, ADHSler nicht stillsitzen, Dyslexiker nicht flüssig lesen und viele weitere) stimmen fast nie. Statt mich daran aufzuhalten, möchte ich Zusammenhänge sichtbar machen. Deshalb drei Beispiele, wie Neurodivergenz auch aussehen kann. Und wie du als Gegenüber reagieren kannst: 1. Langatmige Erklärungen. Wenn dir jemand etwas richtig ausführlich erklärt, bedeutet das: das Thema oder auch… Read More

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Autistic Meltdowns – Weinen ist das schnellere Verarbeiten

In diesem Beitrag will ich auf 3 Punkte eingehen: Wie kann man einen Autistic Meltdown verstehen, Wie zeigt sich das (oder eben nicht), und Warum ich Weinen heute schätze. Hast du dich schon mal auf der Arbeit auf der Toilette für etwas Ruhe eingeschlossen? Oder um zu Weinen oder zu Schreien? Warst du schon mal so wütend, dass du am liebsten den Computer vor dir aus dem Fenster geschmissen hättest? Ist dir so etwas schon mal passiert “nur” weil die Umgebung zu lange zu laut, zu hell, oder andere Sinneseindrücke zu viel waren? Warst du schon mal froh, all das nicht sofort gemacht zu haben? Kennst du den Stolz, diesen… Read More

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